Am 27. Juni 2025 kamen rund 80 Helferinnen und Helfer der Fachgruppe N (Notversorgung und Notinstandsetzung) aus insgesamt acht Ortsverbänden des Regionalstellenbereichs Schwerin sowie unser Partner-Ortsverband Kaltenkirchen in Zurow zusammen, um in einer groß angelegten Ausbildung wichtige Fähigkeiten zu trainieren und ihr Wissen praxisnah zu vertiefen.
So vielfältig, wie das Einsatzspektrum der Fachgruppe N, so abwechslungsreich war auch das Ausbildungsprogramm dieser 3 tägigen Veranstaltung.
Ziel war es, sich gemeinsam auf mögliche Einsatzszenarien bestmöglich vorzubereiten aber auch die Zusammenarbeit der Ortsverbände zu stärken.
Umfangreiches Ausbildungsprogramm
1. Tag
Bereits am ersten Tag stand ein breites Spektrum technischer Ausbildunginhalte auf dem Plan.
- Ladungssicherung
Ein elementarer Bestandteil im Einsatzalltag ist die sichere Verlastung von Material und Ausrüstung auf Fahrzeugen. Die Teilnehmenden wurden in verschiedenen Methoden der Ladungssicherung wie Niederzurren und Direktzurren geschult. Neben praktischen Übungen wurden auch die Gefahren einer unzureichenden Sicherung thematisiert.
- Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA)
Hier lag der Fokus auf dem sicherem Arbeiten in Höhen. die Helferinnen und Helfer trainierten das Anlegen und Einhängen der PSAgA sowie verschiedene Rettungstechniken für den Erstfall.
- Pumpstrecke
Zur Simulation eines Hochwassereinsatztes wurde eine umfangreiche Pumpstrecke aufgebaut. Ziel war es, eine funktionierende Wasserförderstrecke über eine größere Distanz mit mehreren Pumpen einzurichten. Dabei wurden auch die Aspekte Schlauchmangement und die Stromversorgung der Pumpen trainiert.
- Elektroversorgung
Ein weiterer Schwerpunkt war der Aufbau einer mobilen Stromversorgung. Die Teilnehmenden übten den sicheren Umgang mit Stromerzeugern. Die Teilnehmenden übten den sicheren Umgang mit Stromerzeugern, Verteilern und Kabeln sowie das Einrichten eines Notstromnetzes. Besonderes Augenmerk lag hierbei auf Sicherheitsaspekten wie Erdung und Überlastungsicherung.
2. Tag
Am zweiten Tag stand der Camp-Bau im Mittelpunkt. Auch wenn der Camp-Bau praktisch bereits am Freitag bei Ankunft unter Beweit gestellt werden konnte, wurden am Sonntag noch einmal die theoretischen Grundlagen dazu vermittelt. Dazu gehörte auch der Betrieb einer Zeltheizung. Auch hier lag der Fokus auf sicherem und effektivem Arbeiten.
Fazit
Dieses Wochenende hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig regelmäßige standortübergreifende Ausbildungen sind, um im Einsatzfall Hand in Hand agieren zu können. Die hervorragende Zusammenarbeit und das hohe Engagement aller Beteiligten haben einmal mehr bewiesen: Gemeinsam sind wir stärker.
Ein besonderer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern sowie den Organisatoren dieser Übung!
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