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Gemeinsam für den Einsatz - Fachgruppe N trainiert für den Erstfall

85 Helferinnen und Helfer aus neun Ortsverbände, 1 Ziel: bestmöglich vorbereitet sein, wenn es darauf ankommt. In einem umfangreichem Ausbildungswochenende der Fachgruppen N (Notversorgung und Notinstandsetzung) wurden in Zurow wichtige Fähigkeiten in den Bereichen Transport, Infrastruktur, Logistik und Notversorgung trainiert. Vom Aufbau einer Pumpstrecke über die mobile Stromversorgung bis zur Absturzsicherung - die vielfältigen Aufgaben spiegeln die Einsatzrealität der Fachgruppe N wider.

Vielfältige Fachausbildung der Fachgruppe N - übergreifende Übung in Zurow

Am 27. Juni 2025 kamen rund 80 Helferinnen und Helfer der Fachgruppe N (Notversorgung und Notinstandsetzung) aus insgesamt acht Ortsverbänden des Regionalstellenbereichs Schwerin sowie unser Partner-Ortsverband Kaltenkirchen in Zurow zusammen, um in einer groß angelegten Ausbildung wichtige Fähigkeiten zu trainieren und ihr Wissen praxisnah zu vertiefen. 

 

So vielfältig, wie das Einsatzspektrum der Fachgruppe N, so abwechslungsreich war auch das Ausbildungsprogramm dieser 3 tägigen Veranstaltung. 

Ziel war es, sich gemeinsam auf mögliche Einsatzszenarien bestmöglich vorzubereiten aber auch die Zusammenarbeit der Ortsverbände zu stärken. 

Umfangreiches Ausbildungsprogramm

1. Tag 

Bereits am ersten Tag stand ein breites Spektrum technischer Ausbildunginhalte auf dem Plan. 

  • Ladungssicherung

Ein elementarer Bestandteil im Einsatzalltag ist die sichere Verlastung von Material und Ausrüstung auf Fahrzeugen. Die Teilnehmenden wurden in verschiedenen Methoden der Ladungssicherung wie Niederzurren und Direktzurren geschult. Neben praktischen Übungen wurden auch die Gefahren einer unzureichenden Sicherung thematisiert. 

  • Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA)

Hier lag der Fokus auf dem sicherem Arbeiten in Höhen. die Helferinnen und Helfer trainierten das Anlegen und Einhängen der PSAgA sowie verschiedene Rettungstechniken für den Erstfall. 

  • Pumpstrecke

Zur Simulation eines Hochwassereinsatztes wurde eine umfangreiche Pumpstrecke aufgebaut. Ziel war es, eine funktionierende Wasserförderstrecke über eine größere Distanz mit mehreren Pumpen einzurichten. Dabei wurden auch die Aspekte Schlauchmangement und die Stromversorgung der Pumpen trainiert. 

  • Elektroversorgung

Ein weiterer Schwerpunkt war der Aufbau einer mobilen Stromversorgung. Die Teilnehmenden übten den sicheren Umgang mit Stromerzeugern. Die Teilnehmenden übten den sicheren Umgang mit Stromerzeugern, Verteilern und Kabeln sowie das Einrichten eines Notstromnetzes. Besonderes Augenmerk lag hierbei auf Sicherheitsaspekten wie Erdung und Überlastungsicherung. 

2. Tag

Am zweiten Tag stand der Camp-Bau im Mittelpunkt. Auch wenn der Camp-Bau praktisch bereits am Freitag bei Ankunft unter Beweit gestellt werden konnte, wurden am Sonntag noch einmal die theoretischen Grundlagen dazu vermittelt. Dazu gehörte auch der Betrieb einer Zeltheizung. Auch hier lag der Fokus auf sicherem und effektivem Arbeiten. 

Fazit

Dieses Wochenende hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig regelmäßige standortübergreifende Ausbildungen sind, um im Einsatzfall Hand in Hand agieren zu können. Die hervorragende Zusammenarbeit und das hohe Engagement aller Beteiligten haben einmal mehr bewiesen: Gemeinsam sind wir stärker.

Ein besonderer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern sowie den Organisatoren dieser Übung!

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