Der Schwerpunkt des Trainings lag diesmal auf realistische Unfallszenarien, die im Dienstgeschehen und bei Einsätzen tatsächlich vorkommen können. In Zusammenarbeit mit erfahrenen Ausbildern des DRK Schwerin wurden unter anderem folgende Situationen simuliert:
* ein Sturz von der Ladebordwand: mit entsprechendem Verdacht auf Kopf- oder Wirbelsäulenverletzungen
* abgetrennte Finger durch einen Motortrennschleifer: eine Herausforderung für die schnelle Blutungsstillung
* eine tiefe Schnittverletzung durch eine Motorkettensäge: bei der richtiges Handeln überlebenswichtig sein kann
Die realistsich dargestellten Verletzungen sorgten bei allen Teilnehmenden für Gänsehaut und machten eindrucksvoll deutlich, wie anspruchsvoll Erste Hilfe im Einsatzfall sein kann. Genau hier zeigt sich, wie wichtig solche Trainings sind. Unter Stress einen klaren Kopf zu bewahren, Aufgaben im Team zu meistern und gleichzeitig die Verletztenversorgung nicht aus dem Blick zu verlieren.
Neben dem fachlichen Training bot die Übung auch eine wertvolle Gelegenheit, die Zusammenarbeit zwischen THW und DRK weiter zu stären. Denn im Ernstfall greifen die Aufgaben beider Organisationen ineinander. Je besser wir uns kennen und aufeinander abgestimmt sind, desto wirkungsvoller können wir helfen und uns gegenseitig unterstützen.
Unser Fazit: Praxis schlägt Theorie. Nur durch solche realitätsnahen Übungen wächst die Sicherheit, im Ernstfall richtig und schnell handeln zu können.

